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Frankreich hat gegen Senegal eine Halbzeit lang große Probleme. Dann drehen Kylian Mbappé, Michael Olise und Co. auf.
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Frankreich hat einen gelungenen Start in die WM 2026 gefeiert. Gegen Senegal setzte sich der Weltmeister von 2018 und Zweite von 2022 mit 3:1 (0:0) durch. Kylian Mbappé (66. Minute) erzielte in New Jersey den erlösenden Führungstreffer für den WM-Mitfavoriten, der kurz zuvor eingewechselte Bradley Barcola sorgte in der 82. Minute für die Zwei-Tore-Führung. Ibrahim Mbaye (90.+5) verkürzte zwischenzeitlich für Senegal, ehe Mbappé mit einem Traumtor den Endstand herstellte (90.+6).
Didier Deschamps hatte all seine Leistungsträger an Bord. Darunter die vier Offensivstars Ousmane Dembélé, Désiré Doué, Michael Olise und Mbappé. Senegal zeigte sich davon unbeeindruckt und spielte von Beginn an frech nach vorne.
Beide Teams taten sich zunächst schwer, ins finale Spieldrittel und zu Abschlüssen zu kommen.
Mit zunehmender Spieldauer stand Senegal tiefer. Frankreich hatte weitgehend die Spielkontrolle, es fehlte aber der finale Pass. Die beste Chance des Spiels hatten dann aber die Afrikaner: Nach einem Konter wurde Nicolas Jackson von El Hadji Diouf steil geschickt. Der Angreifer vom FC Bayern zog von halblinks ab, sein Schuss klatschte an den linken Innenpfosten des französischen Tores, der Abpraller touchierte Mike Maignan und ging vom Rücken des Keepers ins Toraus (25.). Glück für die Équipe Tricolore.
Frankreich zeigte sich auch nach der "Hydration Break" beeindruckt. Senegal ließ die individuelle Extraklasse des Turnier-Mitfavoriten weiterhin nahezu gar nicht zur Entfaltung kommen.
Und vor allem in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: Nach einer Hereingabe von der linken Seite von Mané kam Ismaila Sarr zentral völlig frei zum Schuss, doch der Rechtsaußen setzte den Ball aus sechs Metern über das französische Tor. Das hätte die Führung für die "Löwen von Teranga" sein müssen.
Somit ging es torlos in die Pause - glücklich für Frankreich. Die einzigen beiden Großchancen in der ersten Hälfte hatte Senegal. Kurz nach Wiederanpfiff hatte dann die Équipe Tricolore endlich ihren ersten Hockaräter. Ein langer Ball erreichte Doué, der aus 19 Metern abzog und das senegalesische Tor nur um knapp einen Meter verfehlte (47.).
Die Franzosen, bei denen Olise und Dembélé zu Beginn der zweiten Halbzeit die Positionen tauschten, agierten nun druckvoller. Nach einer Balleroberung setzte Jules Koundé Olise ein. Der Flügelspieler setzte sich stark gegen Kalidou Koulibaly durch, scheiterte aber am senegalesischen Keeper Edouard Mendy (53.).
Nun gab es Chancen im Minutentakt. Erneut verlor Senegal im Aufbau den Ball, diesmal wurde Mbappé von Olise steil geschickt. Doch auch der französische Mittelstürmer scheiterte an Mendy (57.), der per Fußabwehr klärte.
Eine Minute später war Mbappé dann auf der rechten Seite durch, drang in den senegalesischen Strafraum ein und wurde bei einer Grätsche von Mané zu Fall gebracht. Schiedsrichter Alireza Faghani aus dem Iran entschied auf Weiterspielen, der Video-Referee meldete sich schließlich und überprüfte einen möglichen Strafstoß. Faghani schaute sich die Bilder, die eine Berührung durch Mané belegten, selbst auf dem Monitor an, blieb aber bei seiner ursprünglichen Entscheidung. Durchaus diskutabel.
Frankreich reagierte mit wütenden Angriffen. Mbappé kam nach Pass von Olise nur einen Schritt zu spät (64.), Theo Hernandez Schuss wurde geblockt (65.). Kurz darauf war es soweit: Nach starkem Steckpassvon Olise traf Mbappé aus sieben Metern von halbrechts an Mendy vorbei flach ins linke Eck zum 1:0 für Frankreich (66.).
Zu diesem Zeitpunkt die verdiente Führung. Nur zwei Minuten später traf Jackson mit einem herrlichen Volleyschuss zum vermeintlichen 1:1-Ausgleich, der Stürmer stand aber zuvor im Abseits (68.). Auf französischer Seite scheiterte Doué wenig später an Mendy (76.), der starke Jackson verzog für Senegal knapp (79.).
In der 80. Minute brachte Deschamps Barcola für den blassen Dembélé - und der Joker stach sofort. Nach Zuspiel von Doué sorgte Barcola für die 2:0-Führung der Équipe Tricolore.
In der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Mbaye ließ auf halbrechts Hernandez aussteigen und verkürzte für Senegal (90.+5). Mbappé stellte nur eine Minute später mit einem strammen Schuss aus 22 Metern in den linken Winkel den alten Abstand wieder her (90.+6). Gleichzeitig der Endstand - Favorit Frankreich gewann sein WM-Auftaktspiel aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte verdient mit 3:1.
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