52,025 views
3,028 likes
Von der industriellen Revolution bis zur künstliche Intelligenz: Unser Bedarf an Energie wächst mit atemberaubender Geschwindigkeit. Im besten Fall führt das zu Innovationen und im schlimmsten Fall zu verheerenden Konflikten. Wie Petrostaaten Energie als Waffe einsetzen und wie der Krieg um Brennstoffe nach wie vor die Welt bestimmt und zerstört, darüber spricht Zsolt Wilhelm mit Marcus Keupp. Er ist Militärökonom bei der ETH Zürich. Und sie reden darüber, warum das Ende der fossilen Energie für globalen Frieden sorgen könnte.
00:00 Intro & Begrüßung
00:57 Kardaschew-Skala: Macht durch Energiebedarf?
03:25 Fossile Abhängigkeiten & Lethargie von Energiesystemen
05:25 Solarpotenzial in Europa: Machbarkeit und Flächenbedarf
07:05 Historischer Rückblick: Von Kohle zu Erdöl in der Geopolitik
10:05 Rohstoffe als Kriegstreiber im 19. und 20. Jahrhundert
16:05 Private Ölkonzerne und staatliche Interessen
20:50 Die Rolle der USA, Venezuela & globale Ölmärkte
28:54 Ukraine-Krieg: Gezielte Angriffe auf russische Raffinerien
35:10 Innenpolitischer Druck: Zivilbevölkerung in Russland vs. USA
42:13 Russlands historische Wirtschaft & Schwachstelle Petrostaat
49:50 Schutz kritischer Infrastruktur: Wie die Ukraine ihr Stromnetz rettet
56:54 China als Vorreiter bei erneuerbaren Energien
01:03:50 Postfossile Welt: Ist günstige Energie der Schlüssel zum Frieden?
01:09:05 Primary Energy Fallacy & KI-Strombedarf
01:13:37 Sowjetische Utopien & Fazit
Unterstützt uns: Mit einem STANDARD-Abo für nur 1 Euro im ersten Monat. https://checkout.derstandard.at/produkt/der-standard-smart?voucher=SMARTSOMMER_POD-2026&ref=Podcast