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Wenn ein Notruf eingeht, zählt jede Minute: Die neue SWR Doku-Reihe „Heli Retter – Ulmer Notärzte im Einsatz“ begleitet die Crew des ADAC-Rettungshubschraubers „Christoph 22“ am Standort Ulm vom Alarm bis zur Übergabe der Patient:innen im Schockraum. Im Mittelpunkt stehen Pilot, Notarzt und Rettungssanitäter als eingespieltes Team. Die Reihe zeigt, wie die Ulmer Luftrettung medizinische und menschliche Kompetenz unter hohem Zeitdruck vereint.
In der ersten Folge wird die Crew des ADAC-Rettungshubschraubers "Christoph 22" zu einem schweren Verkehrsunfall an einer Kreuzung bei Setzingen im Alb-Donau-Kreis gerufen. Zwei Autos sind ineinander gekracht, mehrere Menschen verletzt - darunter drei Kinder. Als das Rettungsteam eintrifft, müssen sich Notarzt Björn Hossfeld und Notfallsanitäter Andreas Knöfel sofort einen Überblick verschaffen: Wie geht es den Kindern? Wer ist am schwersten verletzt? Plötzlich klagt eine junge Frau über akute Atembeschwerden - die "Heli Retter" müssen schnell handeln.
Später werden die Rettungsflieger zu einem außergewöhnlichen Einsatz gerufen. Eine Kletterin ist abgestürzt, die Unglücksstelle für die Ersthelfer:innen nicht zu erkennen. Es beginnt eine nervenaufreibende Suche aus der Luft.
Maximale Authentizität
Ein Kameramann hat „Christoph 22“ über mehrere Wochen hinweg von früh morgens bis spät abends begleitet. 360-Grad-Kameras, Drohnenaufnahmen sowie Body- und Actioncams ergänzen das Material und machen die Einsätze aus der Perspektive der Beteiligten erlebbar. Die Doku-Reihe verzichtet bewusst auf eine:n Sprecher:in. Funkdurchsagen, kurze Absprachen im Team und regionale Dialekte am Einsatzort prägen die Tonspur. In Interviews und Einblendungen erklären die Retter ihre Entscheidungen so, dass sie auch ohne medizinisches Vorwissen verständlich bleiben.
Perspektive der Retter, Schutz der Patient:innen
Der SWR setzt bei „Heli Retter – Ulmer Notärzte im Einsatz“ auf Authentizität ohne Voyeurismus. Die Produktion zeigt reale Einsätze, ohne Situationen zu inszenieren. Die Perspektive bleibt konsequent bei den Retter:innen, von der Alarmierung bis zur Übergabe im Schockraum. Patient:innen und Verletzungen sind unkenntlich gemacht, um ihre Privatsphäre zu schützen und gleichzeitig die Arbeitsrealität der Luftrettung zu dokumentieren.
Hier zu Folge 2 und allen weiteren Folgen in der Mediathek 👉 https://1.ard.de/heliretter_f2?yt=swrd
Diese Doku aus der Reihe "Heli Retter" trägt den Originaltitel: Schwerer Unfall mit drei Kindern, Ausstrahlungsdatum: September 2026 #swrdoku #swr
Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem Zeitpunkt der Ausstrahlung und wurden seitdem nicht aktualisiert.
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00:00 – Alarmierung: Schwerer Unfall bei Setzingen
01:45 – Anflug & Lagebild aus der Luft
03:28 – Erstversorgung der beteiligten Kinder
05:56 – Untersuchung & Verdacht auf innere Verletzungen
07:58 – Schmerztherapie & Entscheidung zum Schnelltransport
12:10 – Fahrt ins Bundeswehrkrankenhaus Ulm & Übergabe
14:33 – Einsatznachbesprechung im Team
15:50 – Nächster Einsatz: Schwere Augenverletzung bei Kind
19:28 – Versorgung vor Ort & Vorbereitung zum Flug
23:20 – Helikopterflug zur Uniklinik Augsburg
26:23 – Ankunft auf dem Dach & Übergabe an die Augenklinik
28:24 – Rückflug nach Ulm
29:08 – Einsatz bei Dämmerung: Kletterunfall bei Aalen
32:23 – Suche nach der abgestürzten Kletterin
36:06 – Ortung & Einweisung der Bergwacht
39:20 – Bereitschaft am Flugplatz Heubach
42:05 – Rückflug bei Dunkelheit mit Nachtsichtgeräten
44:11 – Ausblick auf die nächste Folge